Mittwoch, 29. Juni 2016

{vormittags bei uns}


Gegen 10.oo Uhr: die spielen hier grade "Babybett" im Deckenkorb. 


Das heißt, sich obergemütlich von der Schwester einkuscheln lassen, eine Minute so tun, als ob man heult, sich trösten lassen- und dann wird getauscht. 


Im Vordergrund die noch immer ungezeigte Patchworkdecke.





Ca 1o.3o Uhr: Wenn die Decken im Raum verteilt sind und alle Babys getröstet wurden, wird gepuzzlet. 

So sieht sie dann aus, die neuentdeckte Puzzleliebe.

Nach andferhalb Puzzeln: 

Mamaaa, wir geh'n jetzt raaahaus...! 

Nix da, erst wird aufgeräumt!  

Wir KÖNNEN das nicht... !!!




{falling stars}




Es gibt mittlerweile wirklich den  einen (!) Schnitt, den ich für mich unheimlich gerne nähe. 

Dieser Mamacita Schnitt von Bienvenido Colorido hat es mir mittlerweile so richtig angetan, auch wenn es jetzt doch gerne mit einer Nummer kleiner versuchen möchte, wenn ich mir die Fotos so anschaue. Damit die Gemütlichkeit nicht in Sackartigkeit umschlägt. 



Der Stoff ist bedruckter French Terry.  

Zugeschnitten hatte ich hier noch die Größe 42, mit extralangen Armbündchen und Kapuze. 

Wenn man nicht so wahnsinnig gerne "echte" Hoodies trägt, ist das hier doch eine nette Alternative, wenn man die Kapuze als schmückendes Beiwerk trägt. 




Der Fotograf war dieses Mal der Sohn. So richtig animieren konnten wir uns gegenseitig wohl nicht. 

 p


Donnerstag, 23. Juni 2016

{romper}

Das war quasi das Abschieds-Winke-Winke. 




Eingeschlafen war sie gleich danach, nach einem Tag voller sandiger Hosenböden, diversen Kreischanfällen, Mückenstichen, Bobbycarrennen, Puzzleteileverspeisen, Nachbar-Besuchen, gefrorene-Erbsen-Mahlzeiten... 


Eigentlich geht es um den Anzug. Den Romper. Den habe ich schon vor zwei Jahren genäht und wirklich noch nie gezeigt - ein Nähwerk ohne Schnittmuster. Geht auch und passt immer noch super. 




Ich nahm die kleine Königin, stellte sie vor mir auf den Tisch und habe sie vermessen: Beinlänge, Armlänge, Rumpflänge... 

eine Hose mit engem Bein und tiefem Schritt gezeichnet, mir einen Raglanshirt-Schnitt geschnappt und mich für die Größe 140 entschieden, die Armlänge angepasst, das ganze mit der Hose zusammen geschoben und mit der Rumpflänge abgeglichen, mir überlegt, wie lang der Ausschnitt sein muss, damit das Kind rein und wieder raus kommt, den Ausschnittlänge final festgelegt, die vordere Mitte des Anzuges aufgeschnitten, zwei Belege etwas länger als den Ausschnitt zugeschnitten und versäubert, sie an den Ausschnitt gesteppt, und gehofft dass sie genau überlappen, das ganze festgenäht und versucht auch noch schick festzunähen,abgesteppt, einen ordentlichen Halsbund angenäht und abgesteppt, Arm-und Beinbündchen angenäht. Drucker angepappt. Fertig. Ganz einfach. 

Nicht. Ich habe keine Ahnung mehr, wie ich das vor zwei Jahren nun wirklich gemacht habe. 
Ich arbeite drauf los, freue mich, wenn es so passt, wie ich es wollte- und vergesse Aufzeichnungen zu machen. 

Und nun gibt es jede Menge Spieler-Jumpsuit-Romper-Schnitte einfach so zu kaufen... wie ich sie damals gesucht hatte. 

Meine Mädels stört das alles nicht. Ihrer ist warm und kuschelig und geliebt. 
Aus einem Meter Sweat genäht, den ich einfach mit seltsamen Motiv als Probestoff hergenommen hatte und der warm genug ist, auch die Decke mal nachts wegzulassen. 
Wenn ich mich recht erinnere, hat der Romper ungefähr die Größe 86(92) und passt noch ganz bequem, auch wenn der tiefe Schritt nicht mehr ganz so tief sitzt. 

Und was saß er am Anfang locker... Er lag auch noch eine ganze Weile im Schrank, weil die Minikönigin einfach mini bleiben wollte ;) 


Habt Dank fürs Lesen! 

Verlinkt zu: Linkyourstuff, Meitlisache, Kiddikram 

Mittwoch, 22. Juni 2016

{ein wilder haufen leben}

Mittwochs  mag ich... meine wunderbaren kleinen Menschen.

Ich bin ja oft am Tage der Meinung, dass ich hier renitente kleine Monster habe, die ihre Mama so sehr lieben, dass sie wirklich JEDE Grenze einfach ausprobieren müssen- und können. 

Selbst der Geräuscheindex bescheisst dich: ist es zu laut musst du schauen, wer wem wieder die Haare rausreisst. Ist es zu leise, musst du schauen, ob das Wasser schon über die Stufe im Bad läuft. Oder ob der Toaster brennt. Die volle Wasserflasche ausgekippt ist beim selber eingießen. Oder der Hund verbotenerweise durch die offen gelassene Hintertür entschwunden ist und die Nachbarn erschreckt. 




Sie ziehen sich an, wie sie wollen. Mindestens dreimal am Tag komplett neu unter Begutachtung des gesamten Kleiderschrankes. 
Sie hüpfen auf dem Sofa, reiten auf der Lehne, machen wilde Rollen über die Sofalandschaft. 
Sie laufen halbnackig über den Hof gleich nach der Badewanne mit dem dem nassen Badetuch lässig um die schmalen Hüften geschlungen. 
Sie gehen die Nachbarn besuchen und animieren Opa Horst wilde Sportübungen auf der Teppichstange zu machen und essen Frau Hobes Erdbeeren auf. 
Sie holen den Bruder vom Bus ab. Die eine barfuss, die andere mit Gummistiefeln und mit einem Großaufgebot von Puppenwagen und Minifahrrädern. 
Sie futtern am liebsten gefrorene Erbsen direkt aus der Packung. Sie bauen Höhlen aus Stühlen und Decken zeitgleich im Kinderzimmer, Flur und Wohnzimmer. 
Sie setzen beim sauber machen der Waschbecken nach dem Zähneputzen das Bad unter Wasser, weil sie die Abflüsse verstopfen. Ich weiß nicht mit was. 
Sie bauen sich Kissenburgen und schlafen bei Tom & Jerry darin ein. 




Du sagst NEIN und sie fragen mit großen, kugelrunden Augen WARUM? Du schimpfst mit ihnen und sie sagen JAAAA, MAMAAAA! ... und machen weiter. Du guckst böse und bekommst dafür KISSES. 

Du fragst, machst du fleissig Hausaufgaben? Und weißt ganz genau, dass das Kerlchen das eben nicht tut. 
Du zwingst ihn für Arbeiten zu üben und freust dich für ihn, wenn die Note super ist. Du fragst: Wie fühlst du dich, wenn du merkst, dass sich das Üben lohnt? Und bekommst darauf zu Antwort: Irgendwie streberhaft. 

Am Ende des Tages, wenn alle zur Ruhe kommen und nur noch das Trinken verteilt werden muss, schauen der Mann und ich uns an und fragen UNS mit Blick auf die lieben Kleinen: 

WOW, wie haben wir denn DAS zusammengebastelt? Na, mit Liebe! 

Dienstag, 21. Juni 2016

{stifteetui}

was habe ich heute geschafft? 

ein lange von der tochter gewünschtes stiftetäschlein nach dem tutorial von pech und schwefel. 

die stoffe und zutaten hat sie sich ausgesucht, von mir wurde es zusammengepfuscht. 

ein punkt weniger auf der to-do-liste und ein punkt mehr in der mama-kiste =) 

und das nächste mal baue ich an die seiten noch diese festhalteschlaufen... tzzz... 






mein beitrag heute zum:

Donnerstag, 16. Juni 2016

{knopfschal}

ich glaube, ich bin hier unsichtbar?! 

*


ich ergatterte schon vor einiger zeit, in der größten mecklenburger hitze zwei stoffreste im ausverkauf bei mira in rostock, die perfekt zusammen passten und wie geschaffen waren, für einen knopfschal. 
bei 28 grad hat mir das nähen dann besonders viel freude gemacht.




egal, heute wird das ding gezeigt. ich behalte es auch gleich um, denn wir haben nur 15 grad und der schal ist kuscheliger, als mir lieb sein kann... 


die unifarbene seite ist aus sommersweat mit viskoseanteil (legerement von hilco?), die andere seite weicher jaquard, von der ich leider keine nähere bezeichnung habe und von dem es in diesem laden auch nix mehr gibt. 

wie schade, als hoodie ginge die kombi ganz sicher auch gut... :) 



  


sorry, die selfiequeen bin ich heute nicht. das antibiotikum gegen meine frisch erworbene borreliose spielt kung fu in meinem magen. 

der knopfschal ist heute mein beitrag nach langer zeit mal wieder beim RUMS

Dienstag, 14. Juni 2016

{charliebag}

es gibt tatsächlich tage,  an denen so scheinbar garnichts geht. 

glücklicherweise war heute noch eine charliebag drin. 

außen äpfel,  innen rosa weiß gepunktet.




und bevor der große regen kommt, hat sie es sogar noch zum foto geschafft.  

Verlinkt zum Creadienstag, link-your-stuffdienstagsdinge, TT

Sonntag, 12. Juni 2016

{12 von 12 im juni}

Mitten in der Nacht in Deutschland: seit einer Stunde sind wir mit dem Abendbrot fertig.

 Sitzen und erzählen musste noch sein. Der Kaffee ist auch getrunken. Und mein Held schrubbt noch fix den Herd.





Arbeiten und World War Z  glotzen - die perfekte Kombination. 

Und Rotwein auch.



Herzkind, welches auf der Treppe saß und las.

 Nun hopst sie wie ein Flummiball um mich drumherum.




  • Kaffeepause bei akuter Faulentia simulatia





Nie mehr rutschende Hosen! Warum Gürtel kaufen, wenn man sie auch selber machen kann...





Große Pakete für liebe Freunde packen.





Sonntagsarbeit. Aufträge abarbeiten. Unter anderem diesen hübschen Spieler nach einem Schnitt von  madamejordanberlin 



Heute wollten wir grillen. Heute regnet es auch. Manche würden sagen ENDLICH! Andere glaube ich, nicht so...  




Und weil es regnet, die meisten von uns hier unmotiviert rumliegen (Trollkind), rumsitzen (der Mann und die Tochter) oder rumspielen (der Sohn und die Königin 👑)- zeige ich euch meine Badewannenknie. 
Gut so - dafür ist hier kaum Ruhe.

Und nein, NIEMAND schaut hier nachher Fußball. 




Innengrillen um 21.00 Uhr. Und wir sind weder vollständig noch fertig. Der Feta in Blätterteig fehlt noch, genauso wie der vegane Grillkäse... und das Huhnfleisch.





Das Essen ist beendet. Der Hund guckt fragend und beleidigt ;hat keine Wurst abbekommen. 
Im übrigen: ich hasse Ketchup, dieses elende Gematsche.




 Ende im Gelände. Und ab damit zu Frau Kännchen. 




Samstag, 11. Juni 2016

{szenen einer nacht}

Was machst du da eigentlich? Werde ich manchmal vom Mann gefragt. 


*

Nach Jahren mit den kleinen Damen habe ich es immer noch nicht kapiert: wenn deine innere Stimme dir sagt, geh ins Bett, dann mach das auch! 


Ich weiß, dass es ungesund ist, längere Zeit mit weniger als 6 Stunden Schlaf pro Nacht zu überleben, aber nach langen Abwägungen, muss ich sagen, dass ich die nächtliche Ruhe des Hauses zu schätzen weiß. Ich kann noch nicht mal genau sagen, WAS ich eigentlich mache. Wahrscheinlich nichts (aufregendes) und die Zeit vergeht auch. Aber dieses ominöse Nichts in der Nacht ist total schön. Tagsüber ist ja immer irgendwas. 

 

Ich weiß schon, dass ich ab September, wenn ich ganze 2,5 Stunden pro Tag auf Arbeit verbringe, die Mädels hin und her fahre, versuche meinen Shop am Leben zu halten, den Haushalt auf Trab und ich mich zwischendurch frage, ob der neue Alltag mir nun besser gefällt... dann werde ich mich also fragen, warum ich mich je über die Nächte beklagt habe. 


Denn immerhin bin ich mit nichts beschäftigt und habe viel Zeit für die vielen Fragen der jeweils wachen Mädels. Es gibt Nächte, in denen lernen wir die Zahlen. In anderen Nächten die Farben. Und in noch mehr Nächten schmeißen sie sich auf mich, wie zu Säuglingszeiten und schlafen einfach weiter. Und ich bin mit nichts weiter beschäftigt, als diese perfekten kleinen Menschen zu bestaunen, die auf unerklärliche Weise immer größer werden. Und fließe über vor Liebe. 


*

Nachts halb drei, irgendwo in Deutschland. Ich wollte eigentlich schon längst im Bett liegen, doch dann hielt mich ein schwedischer Mysterythriller davon ab. Und die Ruhe, die ich tagsüber hier einfach nicht finde. 


Also sitzen wir, die Kleinste und ich, Donnerstagnacht auf dem Fußboden im nächtlichen Wohnzimmer. Und warum tun wir das? Das Trollkind ist grade wach geworden. Um nicht zu sagen schlagartig PUTZMUNTER! 



Ich könnte nun meckern, aber damit würde ich nur andere "Monster" wecken. Wir würden dann möglicherweise zu Dritt hier sitzen. 


Wir machen das Beste daraus und...  schneiden Papier, trinken Wasser und Wein und gucken seltsame japanische Filme. Und Wurst haben wir auch genascht. Also sie, ich nicht. 







"Mama, hab ein Mädchen genitten! " Nächtliche Bastelstunde also. 


Sie die Papiermädchen, ich die Schnittmuster. Das hier wird eigentlich die Latzhose von #mamasliebchen. 



Übrigens sind wir programmtechnisch grad auf Fringe umgeschwenkt. Ich bin nun müde. Sehr sogar. Das Kind leider so garnicht. Es erzählt noch richtig, richtig, richtig viel. Und versucht mit der Schere in meinen Fuß zu schneiden. 






Tuk mal, zwei Mädchen, sagt sie. 

Ich frage, ob wir nun zu Papa ins Bett wollen. Kuscheln, schlafen und so. Sie sagt: oh ja, ich Titti und du Buch lesen! 





Ich sollte mir mal Gedanken über unsere Rituale machen... 

Freitag, 10. Juni 2016

{lulu}

ruhig ist hier- und das wird sich vielleicht auch so schnell nicht ändern. das richtige leben hat hier grade vor rang. instagram und facebook sind auch einfach das schnellere medium. 

nichts desto trotz, ich freue mich über familienzuwachs, der von den kleinen mädchen gestern spontan auf den namen "lulu" getauft wurde. das weiße girl finde ich so unglaublich süß und lebensnah. gestern sorgte sie schon im halbdunklen flur für so manche irritation... 



ich tat mich in den letzten monaten einfach schwer, genähte sachen zu präsentieren: den weißen stubentisch, den es nun nicht mehr gibt, fand ich genau so bescheuert, wie die kleinen damen des hauses zu überreden, sachen für fotos anzuziehen und darin nett auszusehen, wenn sie keine lust darauf haben. 

dazu kommt,dass ich dieses blog auch einfach nicht mehr mit ihren bildern überfrachten möchte. geschichten erzählen ja, ohne name und möglichst mit wenig gesicht. 

also, hier zog gestern "lulu" ein. mit ihrer größe "4 jahre" deckt sie die größen ab, die noch eine ganze weile von den mädchen getragen werden sollten. 

mein beitrag zum heutigen freutag. habt ein schönes wochenende! hier ist sonne und sommer!!!